Aus der Redaktion
Eigene Beiträge: keine Zusammenfassung fremder Meldungen, sondern Einordnung auf Grundlage der unten aufgeführten Quellen und der eigenen Daten aus dem Verzeichnis.
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31. August 2026
Warum derselbe Cheeseburger 50 Rappen mehr kostet
Ein Preisvergleich über 191 Filialen zeigt 17 Prozent Unterschied für ein identisches Produkt. Was dahintersteckt — und was daraus für Burger allgemein folgt.
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31. August 2026
Was 2027 auf jedes Burger-Lokal zukommt
Ab Mitte 2027 muss deklariert werden, wenn Fleisch von Tieren stammt, bei denen bestimmte Eingriffe ohne Betäubung vorgenommen wurden. Auch die Gastronomie ist betroffen.
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31. August 2026
Der Smashburger hat die Schweizer Karten umgeschrieben
Viele Betriebe in unserem Verzeichnis beschreiben sich über eine Bratmethode, die vor zehn Jahren kaum jemand beim Namen nannte. Ein Blick auf die eigenen Daten.
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Bis zu 17 Prozent Unterschied beim Cheeseburger
watson.ch · 30. Mai 2026
Die Redaktion hat die Preise aller 191 McDonald's-Filialen in der Schweiz verglichen und dafür drei Produkte herangezogen. Der Cheeseburger kostete demnach je nach Filiale zwischen 2.90 und 3.40 Franken — ein Unterschied von rund 17 Prozent für dasselbe Produkt. Beim Big-Mac-Menü lag die Spanne bei 12.40 bis 14.00 Franken, bei den Chicken Nuggets bei 6.80 bis 7.90 Franken.
Als teuerste Filiale weist der Vergleich die Raststätte an der A4 in Affoltern am Albis aus. Zur Begründung verweist der Artikel darauf, dass Franchisenehmer ihre Preise eigenständig festlegen; ein befragter Franchisenehmer nennt für Raststätten höhere Mieten, Abgaben auf den Umsatz und schwierigere Personalsuche.
Länderlisten zur Fleischdeklaration in der Vernehmlassung
Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen · 22. Juni 2026
Das BLV hat die Länderlisten zur neuen Deklarationspflicht in die Vernehmlassung gegeben; sie lief bis zum 13. Oktober 2026. Die Listen legen fest, aus welchen Ländern Fleisch, Milch und Eier ohne zusätzliche Kennzeichnung auskommen — nämlich aus jenen, die schmerzhafte Eingriffe ohne Schmerzausschaltung verbieten.
Produkte aus Ländern, die nicht auf den Listen stehen, müssen ab Mitte 2027 gekennzeichnet werden, sofern der Betrieb nicht im Rahmen der Selbstkontrolle nachweisen kann, dass kein solcher Eingriff stattgefunden hat.
Neue Deklarationspflichten — auch für die Gastronomie
Eidgenössisches Departement des Innern · 28. Mai 2025
Der Bundesrat hat beschlossen, dass Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch, Eier und Milch sowie Froschschenkel und Stopfleber künftig zu kennzeichnen sind, wenn sie von Tieren stammen, bei denen bestimmte schmerzhafte Eingriffe ohne Betäubung vorgenommen wurden. Genannt werden etwa Kastration und Enthornung.
Die Änderung trat am 1. Juli 2025 in Kraft, mit einer zweijährigen Übergangsfrist. Ausdrücklich betroffen sind auch Gastronomie und Detailhandel: Sie müssen im Rahmen ihrer Selbstkontrolle prüfen, ob sie deklarationspflichtig sind. Für ein Burger-Lokal heisst das, die Herkunft des Hackfleischs zu kennen — und das ist genau die Frage, die unter Auswärts essen als eine der vier lohnenden gilt.
Eine Redaktion nennt zehn Smashburger-Adressen
GaultMillau · 7. Dezember 2025
Die Redaktion stellt zehn Lokale zwischen Zürich und Genf vor, die Smashburger anbieten. Es handelt sich um eine redaktionelle Auswahl, nicht um eine Leserwahl und nicht um einen standardisierten Test.
Name, Ort und Adresse dieser Betriebe sind in unsere Übersicht unter Anbieter eingeflossen — ohne die Reihenfolge und ohne die Beschreibungen, die zur Leistung der Redaktion gehören. Was ein Smashburger technisch ist und warum er anders gebraten wird, steht unter Zubereitung.
Woher die Zutaten der Systemgastronomie kommen
20 Minuten · 7. April 2025
Anlässlich der Einführung eines neuen Burgers nennt der Artikel die Lieferkette: Das Fleisch stammt von Bell in Oensingen (SO), die Brötchen von der Bäckerei Fortisa in Zuchwil, der Salat von Eisberg in Dänikon bei Zürich. Nach Unternehmensangaben stammen über 85 Prozent der Zutaten von Schweizer Partnern, beliefert von über 6000 Bauernbetrieben. Das Produkt war in allen 183 Restaurants in der Schweiz und in Liechtenstein erhältlich.
Für die Einordnung: Die Zahl der Filialen ist nicht konstant — der Preisvergleich von watson ging gut ein Jahr später von 191 Standorten aus.
Ketten wachsen weiter
htr hotelrevue · 23. August 2022
Die Fachzeitung berichtet über die Expansion von Burgermeister, das mehrheitlich zur deutschen Gustoso-Gruppe gehört. Genannt werden zwölf Burgermeister-Standorte, darunter drei in Basel und einer in St. Gallen, sowie rund 16 Gustoso-Standorte in der Schweiz insgesamt. Der Systemumsatz der Gruppe wird für 2022 mit rund 75 Millionen Euro angegeben.
Die Meldung ist die älteste auf dieser Seite und steht hier als Hintergrund, nicht als aktueller Stand.
Eine weitere US-Kette kündigt den Schweiz-Start an
20 Minuten · 12. Oktober 2023
Die 1941 gegründete Kette Carl's Jr. kündigte den Eintritt in den Schweizer Markt an; Ort und Datum der ersten Filiale waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch offen. Der Artikel nennt Black-Angus-Rindfleisch als Produktmerkmal und weist darauf hin, dass die Kette in 38 weiteren Ländern vertreten ist.
Wie es ausging, steht im nächsten Abschnitt: Carl’s Jr. schliesst alle Schweizer Filialen. Die Meldung von 2023 bleibt hier stehen — sie gibt richtig wieder, was damals berichtet wurde.
Carl’s Jr. schliesst alle Schweizer Filialen
20 Minuten · 7. Oktober 2025 — Baseljetzt · 8. Oktober 2025
Zwei Jahre nach der Ankündigung ist die Kette wieder weg. 20 Minuten meldete am 7. Oktober 2025 unter Berufung auf einen Mitarbeiter, Carl’s Jr. schliesse alle Schweizer Standorte; genannt werden Schaffhausen, Winterthur und Basel. Baseljetzt berichtete am Tag darauf über die Schliessung der Basler Filiale an der Schifflände, die im August 2024 eröffnet hatte.
Hinter dem Markteintritt stand nach Angaben von 20 Minuten der Schweizer Unternehmer Matthias Spycher mit der Tochterfirma «Spycher Burger Gang». Die erste Filiale eröffnete im Dezember 2023 am Bahnhof Schaffhausen.
Ein Widerspruch, der stehen bleibt
20 Minuten nennt drei Standorte, Baseljetzt spricht von «allen vier Filialen in der Schweiz». Welche Zahl stimmt, ist aus den beiden Meldungen nicht zu entscheiden — deshalb stehen hier beide.
Einen Grund nennt keine der beiden Quellen. Baseljetzt schreibt ausdrücklich, eine Begründung stehe noch aus. Es wird hier also keine genannt.
Carl’s Jr. war in diesem Verzeichnis nie erfasst — es lag zu keinem Zeitpunkt eine belegte Adresse aus erster Hand vor. An den Adressdaten ändert die Meldung deshalb nichts.
Zum Artikel auf 20min.ch · Zum Artikel auf baseljetzt.ch
Zum Umgang mit den Quellen
Wie diese Seite arbeitet
Jede Meldung nennt Quelle und Datum und verlinkt das Original. Zusammengefasst wird mit eigenen Worten; Texte werden nicht übernommen. Recherchiert und geprüft haben die Angaben die jeweiligen Redaktionen und Behörden — diese Seite gibt sie wieder und ordnet sie ein, sie verifiziert sie nicht selbst.
Meldungen altern. Das Datum steht deshalb bei jedem Eintrag oben, nicht im Kleingedruckten. Zwei der Meldungen sind mehrere Jahre alt und stehen ausdrücklich als Hintergrund.
Stand: 31. August 2026